Weitervermittlung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Folgende Maßnahmen zur Überleitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt werden angewandt: 

  1. ZERA
    Die Teilnehmer/Beschäftigten haben in der GVP die Möglichkeit, an dem Gruppentrainingsprogramm ZERA (Zusammenhang zwischen Erkrankung, Rehabilitation und Arbeit) teilzunehmen. ZERA zielt darauf ab, krankheitsspezifische Fragestellungen mit beruflichen zu verbinden und gleichzeitig konkrete, realistische Ziele zu entwerfen, basierend auf dem derzeitigen Leistungsniveau des Rehabilitanden.

  2. Kognitives Training und Training sozialer Kompetenzen
    Da es für psychisch beeinträchtigte Menschen insbesondere in den Kompetenzbereichen der kognitiven Fähigkeiten und der Gestaltung sozialer Beziehungen zu Problemen kommt, wird in diesen Bereichen gezieltes Training angeboten:

    - Kommunikationstraining
    - Kognitives Training: Cogpack (computergestütztes Lernprogramm) mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden

  3. Arbeitsbegleitende Maßnahmen zur Steigerung der Fachkompetenz
    Sobald für einen Teilnehmer/Beschäftigten deutlich ist, dass eine Überleitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt in Frage kommen könnte und welche berufliche Richtung außerhalb der GVP eingeschlagen werden soll, werden sowohl interne als auch externe vorbereitende fachspezifische Fortbildungsmaßnahmen angeboten.

  4. Bewerbungstraining
    In Gruppenform ggf. auch in Einzelförderung werden sowohl die grundlegenden Kenntnisse über die Erstellung von Bewerbungsunterlagen vermittelt, als auch in Gesprächen und Rollenspielen Bewerbungssituationen analysiert und Know-How erarbeitet.

  5. Betriebsbesichtigungen
    Die Teilnehmer/Beschäftigten haben die Möglichkeit, begleitet durch eine Fachkraft, Betriebe, Institutionen und Einrichtungen in der Region zu besichtigen. Die Besuche werden anschließend nachbesprochen und analysiert.

  6. Betriebspraktika
    Die Teilnehmer/Beschäftigten haben die Möglichkeit externe Praktika zu absolvieren, ohne ihren Werkstattplatz zu verlieren. Es erfolgt während des Praktikums eine Betreuung durch den Begleitenden Dienst.

  7. Zusammenarbeit mit dem Integrationsfachdienst
    Es existiert eine enge Zusammenarbeit mit dem zuständigen Integrationsfachdienst. Dieser hält monatlich eine offene Sprechstunde in der Werkstatt ab.
Für in Frage kommende Teilnehmer/Beschäftigte erfolgt eine enge Beratung und Unterstützung bei der Akquise von regulären Arbeitsplätzen.

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