Aufnahmeverfahren

Zur Aufnahme in die GVP Gemeinnützige Werkstätten Bonn GmbH schreiben der Gesetzgeber sowie die Kostenträger einige Grundvoraussetzungen vor: 

Einzugsgebiet der GVP: 
Es können im Regelfall nur Menschen aufgenommen werden, die in folgenden Regionen gemeldet sind: 

  • Stadt Bonn

  • Linksrheinischer Rhein-Sieg-Kreis

  • Rechtsrheinisch: Königswinter und Bad Honnef

  • In begründeten Einzelfällen können nach Genehmigung des Kostenträgers Ausnahmen gemacht werden.

Krankheitsbilder

Das Vorliegen eines der folgenden Krankheitsbilder stellt eine obligatorische Bedingung für die Aufnahme in die GVP dar:
 

  • Psychosen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Depressionen
  • Organische psychische Störungen
  • Psychische Erkrankungen plus Suchterkrankung (Doppeldiagnosen)soweit die psychische Erkrankung im Vordergrund steht
  • und sonstige Diagnosen gemäß dem Diagnoseschlüssel ICD 10 

Alter
: 18 – 65 Jahre 

Ablauf des Aufnahmeverfahrens
Während einer kurzen unverbindlichen Informationsveranstaltung werden Sie über Ablauf, Aufnahmeverfahren, Kostenträger, Sozialhilferechtliche Regelungen, Entlohnung u.v.m. informiert. So haben Sie die Möglichkeit einen kurzen Überblick über das spezielle Angebot der GVP zu gewinnen.

Sind Sie daraufhin an einer Aufnahme interessiert, wird ein individuelles Erstgespräch vereinbart. Hier können auch Personen Ihres Vertrauens teilnehmen.

Parallel ist es erforderlich, dass Sie einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben (Antrag auf berufliche Rehabilitation) bei der Agentur für Arbeit oder beim zuständigen Rentenversicherungsträger stellen. Die Zuständigkeit ergibt sich aus den geleisteten Beitragszeiten in der Sozialversicherung.

Der zuständige Rehabilitationsträger prüft den Antrag und erstellt daraufhin, soweit die Voraussetzungen gegeben sind, einen Eingliederungsvorschlag, mit welchem die Aufnahme in die GVP möglich ist.

Die Gesamtmaßnahme der GVP Gemeinnützige Werkstätten Bonn GmbH lässt sich selbstverständlich auch als Maßnahme über das Persönliche Budget finanzieren.

Für das Aufnahmeverfahren ist der Begleitende Dienst zuständig. Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Buchheister

 

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